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Schrägband annähen: So gelingt es richtig

Schrägband annähen leicht gemacht: Machen Sie mit beim Do-it-yourself-Trend – mit unseren Schrägbändern und Tipps. Fordern Sie unverbindlich Infos an!

Schrägband annähen: So gelingt es richtig

Kurze Antwort

Um Schrägband anzunähen, falten Sie das Band auf und legen es rechts auf rechts an die Stoffkante, stecken und heften es, steppen im ersten Falz, ohne zu ziehen, schneiden die Nahtzugabe auf etwa 5 mm zurück, schlagen das Band auf die linke Seite um und nähen knapp an der Kante.

Das Wichtigste

  • Schrägband ist schräg zum Fadenlauf geschnitten und legt sich dadurch faltenfrei um Rundungen und Ecken.
  • Legen Sie das aufgefaltete Band rechts auf rechts an die Kante, stecken Sie es fest und heften Sie es vor dem Nähen.
  • Steppen Sie im ersten Falz, ohne das Band zu dehnen, und schneiden Sie die Nahtzugabe auf etwa 5 Millimeter zurück.
  • An Ecken falten Sie das Band diagonal, bilden eine dreieckige Lasche und stoppen vor der Nahtzugabe.
  • Byetsa vertreibt die Linie Fany in kleinen Formaten für Kurzwarengeschäfte und die Linie Byor in Großformaten für die Industrie.

Tipps und Empfehlungen: Schrägband annähen

Schrägband annähen – richtig gemacht ist das eine kleine Kunst. Ob Sie beim Nähen Einsteiger oder Profi sind: Manche Abschlüsse sollte man einfach beherrschen. Dazu gehört zu wissen, wie man Schrägband annäht, denn das ist eine der Grundlagen für ein perfektes Kleidungsstück.

Diese Technik ist äußerst nützlich, um Kleidungsstücke und unterschiedlichste Designs zu versäubern. Sie können sie bei Kleidung, Taschen, Steppdecken und sogar Tischdecken anwenden. Die Möglichkeiten sind grenzenlos.

Schrägband ist nicht nur ein idealer Abschluss, sondern auch ein dekoratives Detail, das ins Auge fällt. In dieser Anleitung lernen Sie, wie Sie es ganz problemlos selbst annähen. Sie werden vom Ergebnis begeistert sein.

Schrägband annähen an einer Stoffkante

Unsere Schrägbänder

Schrägband nähen: eine Grundtechnik beim Nähen

Schrägband ist beim Nähen ein zentrales Element – dank seiner Vielseitigkeit und Funktionalität.

Das Besondere an diesem Band: Es ist schräg zum Fadenlauf des Ausgangsstoffs geschnitten. Dadurch ist es deutlich dehnbarer und flexibler – vor allem im Vergleich zu Bändern, die parallel zum Fadenlauf geschnitten werden.

Diese Flexibilität ist entscheidend bei Rundungen und Ecken: Das Band legt sich sanft an, ohne Falten zu werfen.

Optisch erkennen Sie Schrägband leicht an seinen sorgfältig nach innen gefalteten Kanten. Die Faltung verhindert, dass der Stoff ausfranst, und sorgt bei jedem Nähprojekt für einen sauberen, professionellen Abschluss.

Schrägbänder auf Rollen im Großhandel

In der Praxis ist Schrägband für viele Näharbeiten unverzichtbar. Häufig wird es zum Versäubern von Säumen verwendet und sorgt dort für einen sauberen, langlebigen Abschluss.

Außerdem eignet es sich ideal zum Einfassen von Nähten und Kanten bei zahlreichen Projekten – von Kleidung bis zu Accessoires wie Taschen und Tagesdecken. Weil es dekorative Akzente setzt und zugleich den Stoff stabilisiert, ist es bei Hobbyschneiderinnen und Designern gleichermaßen beliebt.

Schrägbänder eines Großhandelsherstellers

Schritt für Schritt: Schrägband annähen

Jetzt, da Sie dieses Band besser kennen, ist es Zeit zu lernen, wie Sie es richtig annähen. Zunächst brauchen Sie – je nach Bedarf – ein breites oder schmales Schrägband.

Als Nächstes falten Sie das Schrägband auf und legen es oben auf die Kante, die Sie einfassen möchten. Wichtig: Die rechte Stoffseite und die rechte Seite des Schrägbands liegen dabei aufeinander. Stecken Sie das Band mit Stecknadeln fest und heften Sie es.

Sitzt das Band richtig, entfernen Sie die Stecknadeln und steppen mit der Nähmaschine im ersten Falz des Schrägbands. Ziehen Sie das Band beim Nähen nicht zu stark. Entfernen Sie anschließend die Heftfäden und schneiden Sie die Nahtzugabe auf etwa 5 Millimeter zurück. Schlagen Sie das Schrägband nun auf die linke Seite des Kleidungsstücks um, heften Sie es erneut und nähen Sie knapp an der Kante entlang.

Schrägband an Ecken nähen

Wie Sie sehen, ist Schrägband annähen ganz einfach – und es hebt die Qualität Ihrer Arbeiten spürbar. Wenn Sie aber wirklich professionell arbeiten möchten, sollten Sie auch wissen, wie man Schrägband an Ecken näht.

Nähen Sie das Band zunächst ganz normal an. Kurz vor der Ecke falten Sie das Band so, dass eine Diagonale entsteht. Dabei muss die Kante des Bands bündig mit der Stoffkante liegen.

Falten Sie das Band dann wieder zurück. Es entsteht eine dreieckige Lasche, die Sie anheben und zur anderen Seite umlegen können. Steppen Sie mit der Maschine weiter und stoppen Sie, bevor Sie die Nahtzugabe an der Ecke erreichen.

Legen Sie die Lasche nun wieder zur Gegenseite um und nähen Sie weiter. Sitzt das Band richtig, steppen Sie es nur noch entlang der gesamten Kante fertig.

Katalog bunter elastischer Schrägbänder

Bei Byetsa finden Sie das passende Schrägband

Schrägband aus Wildlederimitat

Kurz gesagt: Schrägband selbst anzunähen ist viel einfacher, als es scheint. Wenn Sie Bänder aller Art benötigen, finden Sie im Katalog von Byetsa genau die richtigen.

Wir sind auf den Verkauf von Schrägbändern an die Industrie und an Kurzwarengeschäfte spezialisiert und bieten zwei Produktlinien: Fany und Byor.

Die Linie Fany ist auf kleine Formate für Kurzwarengeschäfte spezialisiert. Mit der Linie Byor hingegen bedienen wir die Industrie mit Großformaten.

Wenn Sie also wissen, wie man Schrägband annäht wie ein Profi, können Sie die passenden Bänder aus unserem großen Sortiment auswählen. Haben Sie Fragen? Dann kontaktieren Sie Byetsa über unser Kontaktformular.

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Häufige Fragen

01

Warum passt sich Schrägband besser an Rundungen an als andere Bänder?

Weil es schräg zum Fadenlauf des Ausgangsstoffs geschnitten ist. Dadurch ist es dehnbarer und flexibler als Bänder, die parallel zum Fadenlauf geschnitten werden, und legt sich ohne Falten um Rundungen und Ecken. Zudem verhindern die nach innen gefalteten Kanten, dass der Stoff ausfranst, und sorgen für einen sauberen Abschluss.

02

Wie befestige ich Schrägband vor dem Nähen mit der Maschine?

Falten Sie das Schrägband auf und legen Sie es auf die Kante, die Sie einfassen möchten – die rechte Stoffseite liegt dabei auf der rechten Seite des Bands. Stecken Sie es mit Stecknadeln fest und heften Sie es anschließend. Sitzt das Band richtig, entfernen Sie die Nadeln und steppen mit der Maschine im ersten Falz, ohne das Band zu stark zu dehnen.

03

Wie viel Nahtzugabe lässt man beim Annähen von Schrägband?

Entfernen Sie nach der ersten Steppnaht die Heftfäden und schneiden Sie die Nahtzugabe auf etwa 5 Millimeter zurück. Schlagen Sie das Schrägband dann auf die linke Seite des Kleidungsstücks um, heften Sie es erneut und nähen Sie knapp an der Kante. Durch das Zurückschneiden legt sich das Band sauber um die Kante und der Abschluss bleibt flach.

04

Wie näht man Schrägband an Ecken, ohne dass es Falten wirft?

Nähen Sie das Band normal an und falten Sie es kurz vor der Ecke so, dass eine Diagonale entsteht und die Bandkante bündig mit der Stoffkante liegt. Falten Sie es wieder zurück: Es entsteht eine dreieckige Lasche. Steppen Sie weiter und stoppen Sie vor der Nahtzugabe der Ecke; legen Sie die Lasche zur Gegenseite um und nähen Sie die Kante fertig.

05

Welche Schrägbänder zum Nähen bietet Byetsa an?

Byetsa bietet Schrägbänder aus Baumwolle, Satin, Baumwolle und Polyester, Lamé, Vichy-Karo sowie elastische und bedruckte Schrägbänder an. Sie werden in zwei Linien vertrieben: Fany, spezialisiert auf kleine Formate für Kurzwarengeschäfte, und Byor für Großformate in der Industrie. Fragen können Sie über das Kontaktformular auf der Website stellen.

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